Herstellung

Herstellung

Das Rosshaar für seine Matratzen bezieht Daniel Heer wie schon sein Urgroßvater von der Rosshaarspinnerei „Toggenburger“, die seit 1843 im Schweizer Marthalen ansässig ist. Das Haar wird in stramm gedrehten Zöpfen nach Berlin geliefert und mit der klassischen „Universalzupfmaschine El-Ba Standart“ wieder aufgelöst. Die so entstandenen Locken passen sich der Wirbelsäule des Schläfers an und sorgen für seinen guten Schlaf.

Daniel Heer formt Lage um Lage des Rosshaars und deckt das Ganze beidseitig mit Schafschurwolle ab. Diese Füllung wird in Bezugsstoff eingeschlagen, genadelt und mit dem Sattlerstich zugenäht. Dann entsteht mit dem Garnierstich der typische äußere Wulst, der für die griffige Form der Matratze sorgt. Ihre Rück- und Vorderseite sind identisch. Abhefter, die aus den Fäden des Bezugsstoffes stammen, fixieren beide Seiten und das Rosshaar dazwischen. Nichts kann in den nächsten hundert Jahren (denn solange können Sie die Matratze mindestens benutzen) verrutschen. Nach zwanzig Jahren arbeitet Daniel Heer die Matratze auf Wunsch auf; dann wird sie geöffnet, ihr Rosshaar gelockert und in der Sonne gelüftet – um danach so bequem und schön wie am ersten Tag zu sein.

 

 

 

 

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